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CHIO Aachen: Hubert Coonen ist einer der “Männer an der Schranke”
Aachen-Laurensberger Rennverein ehrt verdiente Ordner und Mitarbeiter

Eines der nettesten Komplimente, das ihm die fast zwanzig Jahre ältere Reitlegende Hans Günter Winkler einmal gemacht hat, war: “Sie sehen noch immer gut aus”. Hubert Coonen ist einer von rund dreihundert Ordnern, die sich zusammen mit eintausend weiteren Mitarbeitern beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen (26. Juni bis 5. Juli 2009) engagieren. Coonen selbst war in diesem Jahr bereits zum 25. Mal dabei – und wurde jetzt zusammen mit einigen Kollegen bei den Ordner- und Mitarbeiterabenden des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV) für seine Verdienste geehrt. “Ohne die Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter sowie Teilzeitkräfte wäre es uns nicht möglich, mit dem CHIO Aachen international solche Erfolge zu feiern. Dafür sind wir sehr dankbar”, sagt Turnierdirektor Frank Kemperman.

Hubert Coonen
Hubert Coonen (Foto via chioaachen)

 

Hubert Coonen ist selbst noch immer bekannt als einer der “Männer an der Schranke”, auch wenn diese zur Reit-WM Aachen 2006 durch ein Tor ersetzt wurde. Der 64-Jährige steht bei den Springwettbewerben also am Einritt – dort wo die Reiter mit ihren Pferden das Nadelohr am Richterturm passieren, um im Hauptstadion um begehrte Preise wie den ROLEX Grand Prix zu kämpfen. Bis zu zehn Stunden am Tag, bei Wind und Wetter. “Es ist wahrscheinlich der einzige Platz im Stadion, wo man keine Chance hat, sich irgendwo unterzustellen”, lächelt Coonen. Lohn dafür ist der enge Kontakt mit den Reitern und Zuschauern. Man kennt sich, man schätzt sich. Meredith Michaels-Beerbaum klatscht die Ordner vor Freude nach einem gelungenen Ritt schon mal ab, Ludger Beerbaum hält bereits bei der Parcoursbesichtigung das ein oder andere Schwätzchen. “Bei den Wettkämpfen selbst ist unser Platz natürlich einer der besten, ein Logenplatz”, sagt Hubert Coonen, der die Pausen auch immer für Fachgespräche mit den Besuchern ganz in der Nähe des Einritts nutzt. “Dort stehen meist dieselben, alten Bekannten. Langeweile kommt dort nie auf.” Auch deswegen, weil Coonen und seine Kollegen den Parcours ständig im Auge behalten müssen.

Einen Hans Günter Winkler trifft Hubert Coonen aber längst nicht mehr am Einritt, sondern am Haupteingang, wo der 64-Jährige in den Tagen vor den Springwettbewerben als Ordner eingesetzt ist. In seiner Kindheit hat sich Coonen einmal das Autogramm der damals noch aktiven Reitlegende geholt, “heute begrüßt er mich persönlich. Das ist schon toll.” Ein Wiedersehen wird es vielleicht beim nächsten CHIO Aachen geben, “schade, dass es noch fast acht Monate dauert”.

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Das Gruppenbild zeigt die geehrten Ordner:

Obere Reihe von rechts:
Anton Schultheis (Ordner, 10 Turniere), Gabriel Delbey (Ordner, 10 Turniere), Roswitha Dohlen (Ordnerin, 10 Turniere), Jac Dohlen (Getränkeausgabe, 10 Turniere)

Untere Reihe von rechts:
Hubert Coonen (Ordner, 25 Turniere), Gottfried Tillmann (Ordner, 30 Turniere), Turnierdirektor Frank Kemperman
(Foto via chioaachen)

Weitere Informationen in Reitwelten unter CHIOAachen oder hier: www.chioaachen.de

(ak via chioaachen)

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