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TV-Tipp: “Wie der Reitsport nach Westfalen kam”

Was wäre Westfalen ohne seine Pferde? Generationen hatten mit ihnen gepflügt und geeggt, Pferde zogen die Kutsche zur Kirche, beförderten Post, Milch, Bier, Holz und Kohle – bis vor ungefähr fünfzig Jahren, da war die Motorisierung nicht mehr aufzuhalten. Binnen weniger Jahre verschwanden Hundertausende in den Schlachthäusern, und die Westfalen standen unter Schock.

Am Freitag, 24. September, erinnert der WDR um 20.15 Uhr in dem Dokumentarfilm von Ulla Lachauer “Wie der Reitsport nach Westfalen kam” an die Großkundgebung 1963 in der Dortmunder Westfalenhalle mit der Forderung “Das Pferd muss bleiben!”, an den Abschied vom Arbeitspferd, an die Entwicklung des Reitsports zum Volkssport und an den Geschlechterwandel – vom einst rein männlichen Sport zu einer Sportart, in der zunehmend die Frauen die Zügel in Hand halten. Im Mittelpunkt steht das Landgestüt in Warendorf. Erzählt wird, wie Warendorf zum “Mekka des Reitsports” aufstieg, von den Olympiasiegen Hans Günter Winklers, Dr. Reiner Klimkes, der Brüder Lütke-Westhues.

(ak via WDR/Hb/fn-press)


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