Martin Schaudt
Wie so oft, lebt bei Familie Schaudt der Sohn den Traum des Vaters, der durchaus auch sein Traum ist. Auch wenn es ein wenig dauerte, bis Schaudt die Vorzüge und Geheimnisse des Reitsports so richtig zu schätzen wusste. Und wie so oft hat ein Pferd den Ausschlag gegeben. Egbert von Escord XX aus einer Grande Mutter, als Military-Pferd im Alter von drei Jahren gekauft, entpuppte sich als talentiertes Dressurpferd und ging den Weg mit Martin Schaudt bis zur ersten S-Dressur, zum ersten Sieg in einer S-Dressur und zum ersten Sieg in einer Grand Prix Prüfung.
Gemeinsam mit seinem Bruder Jens wagte Martin Schaudt die ersten Reitversuche – zunächst auf Ponies, später auf Großpferden. Während der ältere Bruder heute dem Reitsport den Rücken gekehrt hat, ist Martin Schaudt den Pferden treu geblieben. In der Sportkompanie in Warendorf traf er auf Siegfried Peilicke, der ihn vom Military Sport zum Dressurreiten bekehrte. Die Dressur begeisterte Schaudt immer mehr, so dass auch das angefangene Jura-Studium darunter litt. Nicht lange dauerte es, bis der Albstädter sein Hobby zum Beruf machen wollte. Nach der Ausbildung zum Industriekaufmann arbeitete Schaudt zielstrebig an der Realisierung eines eigenen Dressur- und Ausbildungsstalles. Der Zollersteighof in Albstadt entwickelte sich zu einem angesehenen Betrieb in Baden-Württemberg. Sowohl als Trainer, als auch als Ausbilder von Pferden genießt Schaudt großes Ansehen.
Zwei Olympische Goldmedaillen mit Durgo 1996 in Atlanta (USA) und mit Weltall VA 2004 in Athen (GRE), der jetzt von Dieter Laugks geritten wird, krönen die sportliche Laufbahn des Martin Schaudt. Im Jahr 1995 holte er mit der deutschen Equipe Gold bei den Europameisterschaften in Mondorf (NED) und ein erkleckliche Medaillensammlung in allen Farben zeugt von vielen erfolgreichen Teilnahmen bei Deutschen Meisterschaft.
Am Turnierwochenende wird der 51-Jährige wieder als Botschafter der Dressur präsent sein. „Dadurch, dass vom Nürnberger Burgpokal bis hin zum Grand Prix alles geboten wird, sehe ich große Chancen darin, in Zukunft den Dressursport in Donaueschingen noch besser und größer präsentieren zu können. Gerade, da zurzeit auch Reiter aus nicht so medaillenverwöhnten Ländern immer öfter um die Siege reiten, ist der Dressursport interessanter geworden. In Deutschland muss einen genaue Fehleranalyse durchgeführt werden, um in Zukunft auch wieder ganz oben um Gold mitreiten zu können“, so Schaudt.
Weitere Informationen gibt es hier: www.martin-schaudt.de
(ak via escon marketing)
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Tags: 2010, Dressurreiter












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