Prinzessinnen-Raub und Känguruh-Challenge
Spaß und Sport beim Generationenderby in Riem
(Foto via Maximilian Schreiner)

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Familientreff auf dem Pferderücken: Zu einem Wettstreit der Generationen lockt das “etwas andere” Turnier, das am 24. und 25. September auf der Olympia-Reitanlage München-Riem über die Bühne geht. Zum 19. Mal findet da das Generationenderby statt, das seit vielen Jahren zum beliebten Treffpunkt für Reiter aus ganz Bayern geworden ist. Insgesamt stehen heuer 22 Prüfungen auf dem Programm, für alle bis 16 und ab 40 Jahre ist da etwas dabei. Turnierleiter Dr. Alexander Didczuhn und sein Team haben sich auch in diesem Jahr wieder eine attraktive Ausschreibung ausgedacht. Spiel- und Spaßprüfungen bilden traditionell den Schwerpunkt und tragen zur heiteren Atmosphäre bei, außerdem wird großer Wert gelegt auf Familiengerechtigkeit und Fairness. Ein idealer Einstieg in das Turniergeschäft. Einige Neuheiten sind in den letzten Jahren dazugekommen und bereichern das traditionell unterhaltsame Programm: So hat die veranstaltende RFTG München-Riem wieder das Finale Nürnberger Burgpokal der Bayerischen Reiterjugend ausgeschrieben, das eine L-Dressur auf Trense, ein Stilspringen der Klasse L mit Stechen und einen Kombinierten Reiterwettbewerb beinhaltet.

Zudem gibt es erneut zwei Caprilli-Wettbewerbe für Junioren und Senioren. Spannung verspricht der Schauwettbewerb Jump&Drive, ein Generationenrennen, bei dem eine Mannschaft aus jeweils einem Senior und einem Junior besteht, die möglichst miteinander verwandt sein sollten. Hindernisfehler werden in Strafsekunden umgewandelt und der insgesamt gebrauchten Zeit hinzugerechnet. Der Junior bewältigt einen kleinen Springparcours (Kl. E) und übergibt die Stafette (Gerte) an den Senior, der auf einem Fahrrad einen kleinen Geschicklichkeitsparcours durchfahren muss. Nach dem Ziel stellt er das Rad ab, steigt in ein Auto mit Pferdeanhänger und muss dieses Gespann im 90 Grad Winkel rückwärts in eine Parkbucht einparken. Das Berühren der Parkbuchtbegrenzung wird mit je 5 Strafsekunden berechnet. Sieger ist das Paar mit der geringsten Endzeit (gebrauchte Zeit zzgl. Strafsekunden für Hindernisfehler). Allein diese Prüfung verspricht ein Riesenspaß zu werden, der vor allem Zuschauer amüsieren wird, die nicht nur allein wegen des Reitsports kommen.

Höhepunkt im Dressurviereck wird auch dieses Jahr wieder die M-Kür* werden, mit Live-Begleitung des Jazzkränzchens Immergrün. Zudem gibt es noch viele weitere Programmpunkte, die nach Riem locken: Pony-Springen, Prinzessinnen-Raub mit fantasievoll kostümierten Aktiven, Reise nach Jerusalem, Führzügelklasse mit Riesen-Plüschteddybär für den jüngsten Teilnehmer, PM-Schulpferde-Cup und weitere Schmankerl stehen auf dem Programm.

Beim Känguruh-Challenge für Ponys, seit der Premiere vor zwei Jahren der Publikumsmagnet, werden Gruppen mit bis zu fünf Teilnehmern gelost. Der Reiter durchreitet nach dem Startzeichen eine mit Pflichttoren abgesteckte Rennbahn. Nach Ziel A steigt er ab und springt mit beiden Beinen in einen für ihn bereitliegenden Kartoffelsack. Mit seinem Pferd an der Hand muss er bis ins Ziel B hüpfend vier Müllteile aufsammeln, in den Sack stecken und vollständig mit ins Ziel bringen. In einem Finale mit maximal fünf Teilnehmern treten die jeweiligen Gruppensieger um den Gesamtsieg an, Sieger ist der Schnellste aus dem Finale. Das Ganze verspricht eine Mordsgaudi zu werden.

(ak via Martina Scheibenpflug/Hippo)


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