Top-Thema » Serie Vielseitigkeit: Derby Dynamic Cup


Sprungbrett für Nachwuchsreiter und -pferde

Warendorf (fn-press). Eine Serie – zwei Zielgruppen – zwei Preise. Die mittlerweile im Vielseitigkeitssport etablierte Serie für junge Reiter und Pferde auf dem Weg in den Spitzensport läuft ab diesem Jahr zweigleisig: Der Derby-Dynamic-Cup konzentriert sich ganz auf den vierbeinigen Nachwuchs, der neu geschaffene „U25-Förderpreis“ auf die jungen Reiter bis 25 Jahre.

Deutschlands Vielseitigkeitsreiter sind Spitze. Seit Jahren sind die deutschen Junioren und Jungen Reiter zuverlässige Medaillenlieferanten bei Europameisterschaften. Und spätestens seit ihrem Sieg bei den Weltmeisterschaften 2006 haben auch die „Senioren“ einen dauerhaften Favoritenstatus im internationalen Vielseitigkeitssport. Doch irgendwann sind die jungen Reiter über 21 Jahre alt. Dann müssen sie sich nicht nur an höhere Anforderungen gewöhnen, sondern auch mit den Topreitern messen, wenn sie weiter vorne mitmischen wollen. Ähnlich ergeht es dem Topreiter, der ein Nachwuchspferd langsam auf größere Aufgaben vorbereiten will. Um den zwei- und vierbeinigen Talenten diesen Schritt zu erleichtern, wurde 2004 mit Hilfe des Clubs Deutscher Vielseitigkeitsreiter (CDV), dem Pferdefuttermittelhersteller DERBY sowie der großen deutschen Warmblutzuchtverbände der Derby-Dynamic-Cup ins Leben gerufen. Eine Serie mit Zwei- und Drei-Sterne-Prüfungen im Wechsel, die einen gezielten Aufbau ermöglicht. Dass das Konzept stimmt, beweist ein Blick auf die alten Platzierungslisten. Hier finden sich bekannte Namen wie der des Deutschen Meisters 2011, Franco Jeas, der Olympiapferde FRH Butts Leon, FRH Butts Abraxxas und Mr. Medicott sowie des Welt- und Europameisters La Biosthetique Sam FBW.

In solch illustrer Gesellschaft fällt es den jungen Reitern nach wie vor schwer, sich durchzusetzen. In diesem Jahr soll das anders werden. Dank des „U25-Förderpreises Vielseitigkeit“ können die jungen Reiter im Rahmen der Serie gezielt gegeneinander antreten. Dabei winkt den jeweils besten drei Paaren jeder Wertungsprüfung eine Extra-Ausbildungsgratifikation bis zu 1.500 Euro. Und als besonderes Highlight erwartet den Saisonbesten am Ende ein ganz besonderer Förderpreis: ein zehntägiger Trainingsaufenthalt im Yorkshire-Riding-Center in England bei Bundestrainer Chris Bartle. Hb (ak via fn-press)




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