Sport begeistert Hamburg
Seit langem ist Sport in Hamburg und der Metropolregion verankert – mit Traditionssportarten wie Fußball, Hockey, Rudern, Reiten, Segeln oder Tennis sowie seit einigen Jahren durch international herausragende Großveranstaltungen in den olympischen Ausdauersportarten.
Sport ist ein starker emotionaler Anker, der in den letzten Jahren immer mehr zu einem wichtigen Image-, Standort- und Wirtschaftsfaktor für die Stadt geworden ist.



















Das Gestüt Schlenderhan wird mutmaßlich mit fünf Pferden antreten. Nach dem Stand der Dinge könnte Stalljockey Adrie de Vries Arrigo reiten, Filip Minarik dürfte wie bei dessen zweitem Platz im Kölner Union-Rennen Ametrin steuern. Aus England reisen Ex-Champion Kieren Fallon wohl für Mawingo und Tom Queally für Ibicenco an, den er schon bei dessen vorletzten Start in Paris geritten hat.
Sophia Kampmann aus Hamburg hat das Deutsche Pony Dressur Derby in Hamburg Klein Flottbek gewonnen. Die 13-Jährige, gerade erst Sechste beim Preis der Besten in Warendorf, dominierte mit dem ehemaligen Bundeschampion Voyager das Teilnehmerfeld, zeigte sich aber auch beim Finale mit Ponywechsel fremden Sätteln gerecht.
Die dritte Etappe der Global Champions Tour, ausgetragen anlässlich des Deutschen Springderbys in Hamburg, sah zwar keinen deutschen Sieger, dafür aber mit Ludger Beerbaum (Riesenbeck) und Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) zwei deutsche Reiter auf den Plätzen zwei und drei.
Es ist lang – präzise gesagt 1250 Meter lang – und auf dieser Strecke verteilen sich 17 Hindernisse mit insgesamt 26 Sprüngen. Jeder einzelne dieser Sprünge ist keine häufige Erscheinung im modernen Springsport und alles zusammen macht die besondere Herausforderung, das Ungewöhnliche des Deutschen Spring-Derbys aus.

Insgesamt 18 Medaillen wurden vergeben und die Träger und Trägerinnen schauten durchaus zufrieden drein. Der Norddeutsche und Flottbeker Reiterverein kürte die Norddeutschen Jugendmeister in zwei Disziplinen und jeweils drei Altersklassen und die erwartete Dominanz der jungen Damen fiel denn doch nicht ganz so deutlich aus.
Die Norddeutschen Jugendmeisterschaften Springen und Dressur in Hamburg-Klein Flottbek sind fest in weiblichen Händen. Sechs junge Damen führen in beiden Disziplinen und in allen Altersklassen die Zwischenstände der Meisterschaftswertung an. Gut möglich, das Gold, Silber und Bronze am Sonntag komplett vom vermeintlich “schwachen” Geschlecht aus dem Derbypark entführt werden.
Ergebnisübersicht:
Das Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Hamburg-Klein Flottbek ist beendet, jetzt rüstet sich Hamburg für den Ansturm der Youngster. Vom 28. bis 30. Mai ist der Norddeutsche und Flottbeker RV Gastgeber der Norddeutschen Jugendmeisterschaften Springen und Dressur.